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Ausbildung in Deutschland
Ausführlicher Leitfaden zu dualer und schulischer Ausbildung, Bewerbung aus dem Ausland, realistischen Sprachanforderungen, Wettbewerb in IT und anderen Bereichen, Ausbildungsvergütung, Unterlagen, Visum und Bewerbungsablauf.
Inhalt↓
Eine Ausbildung vermittelt einen anerkannten Beruf in Deutschland praktisch und theoretisch. In der dualen Ausbildung arbeiten Auszubildende im Betrieb und besuchen die Berufsschule; eine schulische Ausbildung findet überwiegend an einer Berufsfachschule statt und wird durch Praxisphasen ergänzt. Für Bewerbende aus Drittstaaten wie Usbekistan reicht es häufig nicht, nur formale Mindestvoraussetzungen zu erfüllen: Betrieb, Berufsschule, Vorstellungsgespräch, Visum und sprachliche Anforderungen im Arbeitsalltag wirken zusammen.
Wichtige Eckdaten
- Hauptformen
- Duale Ausbildung und schulische Ausbildung
- Sprache — formale Regel
- Für das Visum zur qualifizierten Berufsausbildung in der Regel B1; Ausnahmen sind möglich, wenn die Ausbildungsstelle die Kenntnisse selbst geprüft hat
- Sprache — praktische Empfehlung
- Bei Bewerbung aus dem Ausland für viele Berufe B2; besonders für IT, Pflege, Büro und kundennahe Berufe sollte B2 angestrebt werden
- Mindestvergütung 2026
- Bei Ausbildungsbeginn 2026: 724 €, 854 €, 977 € und 1.014 € brutto in den Ausbildungsjahren 1 bis 4
- Nebenbeschäftigung
- Nach § 16a AufenthG ist eine unabhängige Nebenbeschäftigung bis zu 20 Stunden wöchentlich möglich
- Visum zur Ausbildungsplatzsuche
- Eigener Aufenthaltstitel: unter 35 Jahre, grundsätzlich B1 und gesicherter Lebensunterhalt
Was ist eine Ausbildung und welche Formen gibt es?
In der dualen Ausbildung findet ein Teil der Woche praktisch im Betrieb und der andere Teil theoretisch in der Berufsschule statt. Auszubildende schließen einen Ausbildungsvertrag mit dem Betrieb und erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung.
Eine schulische Ausbildung findet überwiegend an einer Berufsfachschule oder Fachschule statt. In Bereichen wie Pflege kann eine Vergütung gezahlt werden; in anderen schulischen Berufen kann sie fehlen oder es können Schulkosten entstehen. Die finanziellen Bedingungen müssen für jeden Beruf einzeln geprüft werden.
Eine Ausbildung ist weder ein Sprachkurs noch ein einfacher Einreiseweg. Betriebe wählen Personen aus, die sich als zukünftige Fachkräfte entwickeln und Unterricht sowie Prüfungen der Berufsschule bewältigen können.
Wer kann sich bewerben?
- Personen mit einem für den gewählten Beruf ausreichenden Schul- oder Bildungsabschluss
- Personen, die auf dem vom Betrieb und der Berufsschule verlangten Niveau Deutsch sprechen, lesen und schreiben können